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Mittwochsmusik im März

Die Mittwochsmusik im März wird französisch.

Eröffnen soll die 4. Orgelsonate von Alexandre Guilmant (1837-1911). Guilmant (ein Portrait aus dem Jahr 1885 im Beitragsbild dieses Artikels) war 30 Jahre lang Titulaire an der Pariser Saint Trinité und einer der berühmtesten Konzertorganisten seiner Zeit. Konzertreisen führten ihn bis in die USA.

Insgesamt schrieb er acht Orgelsonaten, mit denen er zur Entwicklung der französischen Orgelsymphonik beitrug. Die vierte dieser Sonaten steht in d-moll und hat vier Sätze:

Allegro assai – Andante – Menuetto – Final: Introduktion und Allegro

Léon Boëllmann (um 1896)

Leon Boëllmann (1862-1897) gehört gegenüber Guilmant bereits zu nächsten Generation der französischen Organisten. Boëllmann wurde aufgrund außerordentlicher Leistungen als Kantor an die Pariser Kirche Saint-Vincent-de-Paul bestellt, an der ihm ein Instrument von Aristide Cavaillé-Coll zur Verfügung stand.

Das bekannteste Werk seines kurzen Lebens ist vermutlich die “Suite Gotique”, op. 25, deren Schluss zu den bekanntesten Toccaten überhaupt gehört. Die Suite beschließt die Mittwochsmusik. Auch sie hat vier Sätze:

Introduction (Choral) – “Menuett gotique” – “Prière a Notre Dame” – Toccata.

Der erste Märzmittwoch fällt auf den ersten Tag des Monats, und so findet die Musik am 1. 3. statt, wie immer um 19:00 h., wie immer in der Kreuzkirche.

An der Orgel: Thomas Jung.

Eintritt ist, auch wie immer, frei. Körbchen zugunsten der Kirchenmusik in der Gemeinde am Ausgang.

Bildquellen: Wikipedia