Autor-Archive: Rüdiger Penczek

Neuer Regenwasserteich & Startkapital für ein Feld

Dr. Ruth Hülser leitet das Familia Moja Community Project in Tabora/Tansania. Jüngst ist eine Spende von 1200 Euro für dieses Projekt eingegangen. Die Spenderin ist auf das Projekt aufmerksam geworden durch das Interview mit Ruth Hülser auf “angedacht”.  Folgendes Dankschreiben hat die Spenderin erhalten:

“Liebe Spenderin,

für die großzügige Spende möchten wir uns von Herzen bedanken. Es ist wunderbar, dass unsere Arbeit in Tansania mit einer so hohen Summe unterstützt wird.

Wir werden den Betrag für zwei Projekte verwenden. Die eine Hälfte (600 Euro) werden wir für den Bau eines Bewässerungsteiches verwenden. Dieser Teich ermöglicht es, dass Regenwasser aufgefangen wird und so in der Trockenzeit Ernten möglich sind. Von einem solchen Teich können bis zu vier Familien ihre Gärten bestellen und das Nötigste zum Leben ermöglichen. Durch den Klimawandel häufen sich auch in Afrika Starkregenereignisse. Gleichzeitig nehmen die Trockenperioden zu. So steht für die Familien eine lange Zeit genügend Wasser für ihre Gärten zur Verfügung. Wir haben bereits 29 solcher Teiche gegraben, so dass wir froh sind, in diesem Jahr zwei weitere fertigstellen zu können.

Wir betreuen im Augenblick mehrere Familien, denen durch AIDS mindestens ein Elternteil verloren gegangen ist. Ihre Spende wird der fünfjährigen Maria und dem siebenjährigen John (der HIV-positiv ist) helfen, dass beide genug zu essen haben und Maria in die Schule gehen kann. Beide sind mittellos, haben aber noch einen Vater. Er erhält ein Feld und genügend Startkapital, um mit Gartenbau seine Familie ernähren zu können.

Ich reise selbst in wenigen Wochen nach Tabora in Tansania. Dabei kontrolliere ich die genaue Mittelverwendung, damit Ihre große Spende über 1200 Euro möglichst vielen Menschen hilft.

Gott segne Sie, vielen Dank, Ihre

Ruth Hülser”

Die Bedeutung des “Namens” im Judentum

Am Sonntag, 8. August 2021, hat Dr. Daniel Hoffmann in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, Wesseling, um 10 Uhr im Gottesdienst der Kreuzkirche über die Bedeutung des Namens Gottes im Judentum gesprochen.

Vom unaussprechlichen Namen Gottes aus entfaltet sich im Judentum eine vielseitige, das religiöse Leben gestaltende Phänomenologie der Namen. Gott selbst wird mit verschiedenen Namen bezeichnet, aber auch der Name als Benennungsbegriff kommt Gott in herausgehobener Form als sein Name zu. “Gelobt sei er und gelobt sein Name” heißt es in der Liturgie. Zum Namen eines Menschen gehört in der Bibel stets eine Erklärung seiner Bedeutung. Der Mensch ist es, der allen Lebewesen ihren in der Schöpfung gültigen Namen gibt. Das sind nur einige Beispiele für das Universum der Namen im Judentum.

Dr. Daniel Hoffmann, geboren 1959 in Bielefeld, ist deutscher Jude. Er ist außerplanmäßiger Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, an der er seit vielen Jahren auch lehrt. 2018 war er Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

Seit 2019 gehört er zum Herausgebergremium der Zeitschrift „Kirche und Israel“. Er publiziert zur deutsch-jüdischen Literatur sowie zum Holocaust aus der Perspektive der eigenen Familiengeschichte.

Zuletzt veröffentlichte er 2019 das Buch „Religiöse Turbulenzen. Essays zur literarischen Darstellung des Religiösen im 20. Jahrhundert“. Daniel Hoffmann lebt seit 2015 in Köln.

 

 

 

Neue Pfarrerin und neuer Küster – herzlich willkommen!

Am Sonntag, 13.6., wurden in einem Festgottesdienst Pfarrerin Laura Kadur und Küster Swen Gerbatsch von Wiebke Cramer und Pfr. Rüdiger Penczek in ihren kirchlichen Dienst eingeführt. “Ein herzliches Willkommen beiden – unser Team ist wieder komplett. Der Pfarrbezirk 1 an der Kreuzkirche hat wieder zwei feste Ansprechpersonen. Pfarrerin Kadur wird als Vakanzvertreterin predigen, taufen, Hochzeiten feiern, beerdigen, als Seelsorgerin unterwegs sein …. u.v.m. – Swen Gerbatsch wird als Küster für eine gastliche Atmosphäre im Innen- und Außenbereich der Kreuzkirche sorgen. Als Presbyterium freuen wir uns sehr, dass Pfarrerin Kadur und Swen Gerbatsch bei uns sind,” so Rüdiger Penczek.

Gemeindeleben unter Corona-Bedingungen 2021 Merkblatt „Inzidenzstufe 2“

Das Gemeindeleben konnte vor den Sommerferien wieder an Fahrt aufnehmen. Wie gut! “Aber an was muss ich denken, was muss ich bedenken, wenn ich eine Veranstaltung planen und durchführen will,” das fragen sich viele beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling. Hennig Stachel, Baukirchmeister hat alles in einem Merkblatt zusammengefasst.

Merkblatt für Gruppenleiter Juni 2021 zum download

 

Gemeindeleben unter Corona-Bedingungen 2021
Merkblatt „Inzidenzstufe 2“

für Leiterinnen und Leiter von Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten

 

Gottesdienste

Outdoor: Es gilt eine Maskenpflicht mit Alltagsmasken. Der Gemeindegesang ist mit Masken erlaubt, alle Personen müssen einen Abstand 2m zu allen anderen Personen anderer Haushalte einhalten.

Indoor: Es gilt eine Maskenpflicht mit medizinischen Masken. Der Gemeinde-gesang ist untersagt. Der Abstand von 1,5m zu allen Personen anderer Haus-halte für Besucher und 2,0m für alle Sänger*innen ist einzuhalten.

Von jedem Gottesdienst wird eine besondere Rückverfolgbarkeit erstellt. Ein Negativtestnachweis ist für Gottesdienste nicht erforderlich.

 

Gruppen / Kreise

Es dürfen sich beliebig viele Personen aus 3 Haushalten ohne Testnachweis oder bis zu 10 Personen aus beliebigen Haushalten mit negativen Testnachweis treffen. Immunisierte Personen dürfen jederzeit hinzukommen.

Testnachweise sind bei mir als 3 unter-schiedlichen Haushalten von allen Personen vorzulegen.

Für jeden Raum in unseren Gebäuden haben wir eine maximale Anzahl von Personen festgelegt, die sich zur gleichen Zeit darin aufhalten dürfen. Hier sind ständige Abstandsregeln einzuhalten.

Die maximale Anzahl an Personen in einem Raum gilt unabhängig von der Immunisierung.

 

Musik / Musikunterricht

Outdoor: Musikunterricht ist mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit ohne Personenbegrenzung erlaubt.

Indoor: Musikunterricht ist mit bis zu 20 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolg-barkeit erlaubt.

 

Masken / Abstand / Lüftung

Wenn Ihre Gruppenmitglieder sich durch die Räumlichkeiten bewegen, ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auf dem Sitzplatz kann er abgenommen werden.

In jeder Situation ist darauf zu achten, dass ein Abstand zwischen den Teilnehmern von 1,5 Metern eingehalten wird. Das gilt insbesondere für den Abstand zwischen den Sitzplätzen.

Bitte sorgen Sie durchgehend für eine gute Durchlüftung.

 

 

 

 

Speisen und Getränke

Outdoor: Bei einer einfachen Rückverfolg-barkeit (Anwesenheitsliste) dürfen Speisen und Getränke konsumiert werden.

Indoor: Bei einer besonderen Rückverfolgbarkeit (mit Sitzplan) und einem negativen Testnachweis dürfen Speisen und Getränke konsumiert werden.

Singen / Bewegungsaktivitäten

Auf gemeinsames Singen muss verzichtet werden. Gleiches gilt für Aktivitäten, bei denen sich Teilnehmer im Raum bewegen oder sich berühren.

 

Dokumentation

Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme zu dokumentieren. Teilnahmekarten und Anwesenheitslisten werden von den Küstern zur Verfügung gestellt.

Teilnehmende werden gebeten, darauf ihren Namen und ihre Kontaktdaten zu notieren. Die Unterlagen werden von der Gruppenleitung eingesammelt und in einen verschlossenen Umschlag in den Briefkasten des BZ oder des Gemeindebüros geworfen. Auf dem Umschlag ist durch die Leiterin oder den Leiter zu vermerken:

  • Name der Veranstaltung
  • Datum und Uhrzeit der Veranstaltung
  • Ort der Veranstaltung

  

Getestet / geimpft / genesen

Eine Personen gilt als getestet, wenn ein zugelassener medizinischer Test , der zu Beginn der Veranstaltung max. 24 Stunden alt ist, vorgelegt werden kann.

Im Handel erhältliche Selbsttests sind unter keinen Umständen als Ersatz für einen „Bürgertest“ anzusehen.

Als geimpft gilt eine Person, deren letzte notwendige Impfung mindestens 14 Tage her ist.

Als genesen gilt eine Person, deren positiver PCR-Test mindestens 28 Tage, höchstens aber 180 Tage alt ist.

 

Gleichstellung

Wenn für ein Treffen ein negativer Testnachweis erforderlich ist, ist dieser durch einen Impfnachweis oder einen Nachweis über die Genesung gleichzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kronenweg 67
50389 Wesseling

Tel.: 02236 / 495 80
wesseling@ekir.de

 

Stand: Juni 2021

„Zu neuen Ufern…“ – Abschied von Pfarrer Hendrik Schnabel

Am Pfingstsonntag, 25. Mai, wurde Pfarrer Hendrik Schnabel aus seinem Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling um 11 Uhr im Gottesdienst an der Apostelkirche verabschiedet. Der Gottesdienst fand als Livestream statt. Anwesend waren lediglich die Mitglieder des Presbyteriums und die Mitarbeitervertretung. 

Seit dem 1. Mai 2016 hatte er als Seelsorger und Prediger in Wesseling gewirkt. „Danke für vier Jahre intensiver gemeinsamer Zusammenarbeit in unserer Kirchengemeinde in bewegten Zeiten,“ sagt Pfarrer Penczek. „Viele Menschen fragen mich: ‚Warum muss Pfarrer Schnabel gehen.‘ Diese Reaktionen zeigen, dass Hendrik Schnabel von vielen Gemeindegliedern sehr geschätzt wird und intensive Beziehungen gewachsen sind.“

Seine Dienstzeit in Wesseling war von vorneherein befristet. Das Presbyterium dankt ihm sehr für seinen Dienst und wünscht ihm und seiner Familie Gottes reichen Segen für seinen weiteren beruflichen und familiären Lebensweg.

 

 

NEUES aus dem Presbyterium

“Ein Lichtblick am Horizont” – das Presbyterium hat unter Corona-Vorbehalt beschlossen, dass es ab Sonntag, 28.3., in der Kreuz- und der Apostelkirche wieder mit Gottesdiensten in Präsenz losgeht. Die endgültige Entscheidung werden wir in enger Abstimmung der Stadt eine Woche vor dem geplanten Gottesdienst-Präsenz-Beginn treffen. Wie steht es mit der Besetzung der freien Pfarrstelle an der Kreuzkirche? Finde die Konfirmationen statt? “NEUES aus dem Presbyterium” gibt Antworten dazu in: NEUES aus dem Presbyterium. 

„DA STEHT EIN KREUZ IM WEG“ – Online-Passionsandachten aus der Kreuzkirche

Am Freitag, 19.2., startet die erste Passionsandacht aus der Kreuzkirche um 18 Uhr mit Prädikant Jürgen Eßer und Pfarrer Rüdiger Penczek auf dem Youtubekanal der Kirchengemeinde. Im Mittelpunkt stehen sechs Bilder des  2015 verstorbenen Künstlers und katholischen Priesters Sieger Köder. Leuchtende, intensive Farben sind das Markenzeichen seiner Bilder. Figuren, die nicht für sich stehen, sondern in Interaktion treten. Es lohnt, seine Bilder zu entdecken, nach dem ersten Blick noch einmal genauer hinzuschauen und zu entdecken, wie der Künstler eine Geschichte interpretiert, was er heraushebt. Jeden Freitag bis zum 26.3. werden wir eine Andacht online stellen.

 

Bild von Sieger Köder – Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

Copyright – Sieger Köder-Stiftung Kunst und Bibel
(Kirchliche Stiftung des privaten Rechts)

Neues aus dem Presbyterium – Leitungsgremium will informieren

Im Rahmen des Wunsches nach mehr Transparenz in der Arbeit des Presbyteriums unserer Gemeinde, hat das Presbyterium in seiner Sitzung vom 08.02.2021 beschlossen, zusammengefasste Inhalte der Arbeit des Presbyteriums zu veröffentlichen. Hier geht es zum Februar Newsletter:  02. Neues aus dem Presbyterium  Bei allen Veröffentlichungen handelt es sich um Inhalte, die in keiner Weise der Geheimhaltung oder Vertraulichkeit unterliegen. Diese Inhalte, die vom Presbyterium bearbeitet werden, dürfen aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden. So wird jeder Tagesordnungspunkt nach der Beratung und Beschlussfassung durch das Presbyterium auf seine mögliche Veröffentlichung hin überprüft. Die Zusammenfassungen dieser Inhalte werden innerhalb kurzer Zeit nach der jeweiligen Sitzung auf der Homepage und durch Aushang in den Kirchen (nicht in den Schaukasten) veröffentlicht. Sollten Sie Fragen zu diesem Vorgehen haben, stehen Ihnen die Mitglieder des Presbyteriums gerne zur Verfügung.

„Großer Schreck – Jesus weg!“ – Familiengottesdienst aus der Apostelkirche

Am Sonntag, 7.2., lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling um 11.00 Uhr zum Familiengottesdienst aus der Apostelkirche ein. In einem Kamishibai-Theater wird vom 12 jährigen Jesus im Tempel erzählt. Jesus und seine Familie sind unterwegs nach Jerusalem zu einem Fest. Auf dem Rückweg ist Jesus einmal spurlos verschwunden. 

In der Lockdown-Zeit werden die Gottesdienste nicht in Präsenz gefeiert, sondern per livestream gesendet. Sie können auch nach dem Gottesdienst auf dem youtube-Kanal „Ev. Kirche Wesseling“ angeschaut werden.

„Was ist Barmherzigkeit?“ – ein Gottesdienst im Dialog

Am Sonntag, 17.01., lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling um 11.00 Uhr zu einem Gottesdienst per Zoom ein. Gemeinsam denken wir über einen Abschnitt aus dem Lukasevangelium nach, dem auch die Jahreslosung entnommen ist: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Was ist Barmzherzigkeit? Welche anderen Begriffe fallen uns ein? Wo haben Sie schon einmal Barmherzigkeit erfahren? Wenn Sie hier klicken und dem link folgen, kommen Sie zum Zoomgottesdienst. Ab 10.45 Uhr können Sie beitreten, ab 11.00 Uhr beginnt der Gottesdienst. Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich an Pfarrer Schnabel: 02232-3408456.

Herzliche Einladung!