Autor-Archive: Rüdiger Penczek

Kirche und Corona – was ab 10.5. gilt…

Für Gottesdienste: Maskenpflicht – keine Zugangsbeschränkungen(keine Vorlage von Genesungs- oder Impfzertifikaten)

Gemeindeveranstaltungen: – keine Zugangsbeschränkungen – keine Maskenpflicht

Gemeindeversammlung in der Kreuzkirche

Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung am Sonntag, 22.5., in der Kreuzkirche. Diese findet im Anschluss an den zentralen Gottesdienst in der Kreuzkirche um 10 Uhr  im großen Saal der Kreuzkirche statt. Seit März 2020 musste zweimal aufgrund der Pandemie die Gemeindeversammlung ausfallen. “Nun können wir die Gemeinde endlich wieder direkt informieren. So werden Mitglieder aus dem Presbyterium  über die Arbeit der Kirchengemeinde und über die Gesamtlage der Kirche berichtet und beraten. Mitglieder der Kirchengemeinde können Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung der Gemeindeversammlung stellen. Zwei Schreiben von Gemeindegliedern haben uns im Vorfeld der Gemeindeversammlung erreicht. Die Anliegen sind entsprechend aufgenommen worden,” so der Vorsitzende, Pfarrer Rüdiger Penczek.

Tagesordnung:

  1. Gemeindeangelegenheiten 
  2. Finanzangelegenheiten 
  3. Bauangelegenheiten 
  4. Personalangelegenheiten 
  5. Verschiedenes 

Abschiednehmen mit Glockengeläut

Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, dass in letzter Zeit mitten in der Woche die Kirchenglocken läuten?

Seit Kurzem erklingen die Abschiedsglocken der Apostelkirche und Kreuzkirche, wenn ein Gemeindeglied auf einem der Friedhöfe in Wesseling beigesetzt wird. Auf diese Weise sendet die Gemeinde einen letzten Gruß an den Verstorbenen bzw. die Verstorbene.

Fünfzehn Minuten nach Beginn der Trauerfeier läuten unser*e Küster*in gleichzeitig für sieben Minuten die jeweils größte Glocke, welche somit auch den tiefsten und traurigsten Ton erklingen lässt. Dieser Ton soll die Anteilnahme der Gemeinde zum Ausdruck bringen und allen verkünden, dass eines ihrer Mitglieder beerdigt wird.

“Familie Moja” – Danke für alle Hilfe und Unterstützung

“Familie Moja” – ein Dorfprojekt in Tabora/Tansania – Menschen ohne Familienangehörige – ob alt, ob jung – finden Aufnahme, eine neuen Lebensperspektive mit anderen Menschen, einem Dach über Kopf, Essen und Trinken und einer medizinischen Versorgung. Die Ev. Kirchengemeinde Wesseling für das Jahr 2021 einen Betrag von 4.000€ an Spenden für das Projekt Tabora / Tansania überweisen. Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wesseling sagt danke an alle Spenderinnen und Spender – ebenso wie Dr. Ruth Hülser, die zur Zeit vor Ort in Tabora ist.  weitere Infos

Zukunftsplan Hoffnung – Ökumenischer Weltgebetstag

Das ökumenische Vorbereitungsteam zum Gottesdienst  lädt am am Freitag, 04.03., um 16.30 Uhr  in die Apostelkirche, Mühlenweg ein. In diesem Jahr ist der Gottesdienst von Frauen aus  England, Wales und Nordirland vorbereitet worden. In diesem Gottesdienst werden die Sorgen und Nöte der Frauen aus dem Gastgeberland angesprochen. Das diesjährige Thema lautet: Zukunftsplan „Hoffnung“.  Welchen Weg geht die Menschheit? Wo wächst Hoffnung? Wo öffnen sich Türen? Wie können wir glauben, dass Gott seinen Regenbogen als Versprechen und Verheißung für diese Welt aufspannt?   Antworten und Denkimpulse werden auf diese Fragen gegeben. 

Der Gottesdienst findet unter der 3G-Regel statt. Herzliche Einladung!

 

 

STILLE-Tanken – jeden Freitag vor den Adventssonntagen

Es ist wieder so weit…. STILLE-Tanken in der Apostelkirche…die erste öffnet am Freitag – 26.11., um 19 Uhr ihre Pforten.
Zusammenkommen, sitzen, stehen, staunen, ruhig werden, die Stille spüren, hören, nachdenken und träumen – kurze Texte und Musik laden zur Besinnung ein.
Immer freitags vor den Adventssonntagen – (26. Nov. / 3. + 10. + 17. Dez.) die Türen der Apostelkirche um 19.00 Uhr für eine “Stille Kirche” unter 3G geöffnet

Sankt-Martins-Familiengottesdienst

Am Sonntag, 14.11., lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling  um 11.00 Uhr zum Familiengottesdienst an der Apostelkirche, Mühlenweg 117, ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Cantina-Jugendband begleitet. „Sankt Martin steht für das Teilen, die Barmherzigkeit und die Liebe. Ohne die Liebe wäre alles nichts. Die Kinder dürfen gerne ihre Martins-Laternen gerne mit in die Kirche bringen,“ so Pfarrer Rüdiger Penczek.

Derzeit wird für die Gottesdienste die 3G-Regel (getestet – geimpft – genesen) angewendet. Schüler:innen und Kita-Kinder gelten als getestet.

Neuer Regenwasserteich & Startkapital für ein Feld

Dr. Ruth Hülser leitet das Familia Moja Community Project in Tabora/Tansania. Jüngst ist eine Spende von 1200 Euro für dieses Projekt eingegangen. Die Spenderin ist auf das Projekt aufmerksam geworden durch das Interview mit Ruth Hülser auf “angedacht”.  Folgendes Dankschreiben hat die Spenderin erhalten:

“Liebe Spenderin,

für die großzügige Spende möchten wir uns von Herzen bedanken. Es ist wunderbar, dass unsere Arbeit in Tansania mit einer so hohen Summe unterstützt wird.

Wir werden den Betrag für zwei Projekte verwenden. Die eine Hälfte (600 Euro) werden wir für den Bau eines Bewässerungsteiches verwenden. Dieser Teich ermöglicht es, dass Regenwasser aufgefangen wird und so in der Trockenzeit Ernten möglich sind. Von einem solchen Teich können bis zu vier Familien ihre Gärten bestellen und das Nötigste zum Leben ermöglichen. Durch den Klimawandel häufen sich auch in Afrika Starkregenereignisse. Gleichzeitig nehmen die Trockenperioden zu. So steht für die Familien eine lange Zeit genügend Wasser für ihre Gärten zur Verfügung. Wir haben bereits 29 solcher Teiche gegraben, so dass wir froh sind, in diesem Jahr zwei weitere fertigstellen zu können.

Wir betreuen im Augenblick mehrere Familien, denen durch AIDS mindestens ein Elternteil verloren gegangen ist. Ihre Spende wird der fünfjährigen Maria und dem siebenjährigen John (der HIV-positiv ist) helfen, dass beide genug zu essen haben und Maria in die Schule gehen kann. Beide sind mittellos, haben aber noch einen Vater. Er erhält ein Feld und genügend Startkapital, um mit Gartenbau seine Familie ernähren zu können.

Ich reise selbst in wenigen Wochen nach Tabora in Tansania. Dabei kontrolliere ich die genaue Mittelverwendung, damit Ihre große Spende über 1200 Euro möglichst vielen Menschen hilft.

Gott segne Sie, vielen Dank, Ihre

Ruth Hülser”

Die Bedeutung des “Namens” im Judentum

Am Sonntag, 8. August 2021, hat Dr. Daniel Hoffmann in der Kreuzkirche, Kronenweg 67, Wesseling, um 10 Uhr im Gottesdienst der Kreuzkirche über die Bedeutung des Namens Gottes im Judentum gesprochen.

Vom unaussprechlichen Namen Gottes aus entfaltet sich im Judentum eine vielseitige, das religiöse Leben gestaltende Phänomenologie der Namen. Gott selbst wird mit verschiedenen Namen bezeichnet, aber auch der Name als Benennungsbegriff kommt Gott in herausgehobener Form als sein Name zu. “Gelobt sei er und gelobt sein Name” heißt es in der Liturgie. Zum Namen eines Menschen gehört in der Bibel stets eine Erklärung seiner Bedeutung. Der Mensch ist es, der allen Lebewesen ihren in der Schöpfung gültigen Namen gibt. Das sind nur einige Beispiele für das Universum der Namen im Judentum.

Dr. Daniel Hoffmann, geboren 1959 in Bielefeld, ist deutscher Jude. Er ist außerplanmäßiger Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, an der er seit vielen Jahren auch lehrt. 2018 war er Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

Seit 2019 gehört er zum Herausgebergremium der Zeitschrift „Kirche und Israel“. Er publiziert zur deutsch-jüdischen Literatur sowie zum Holocaust aus der Perspektive der eigenen Familiengeschichte.

Zuletzt veröffentlichte er 2019 das Buch „Religiöse Turbulenzen. Essays zur literarischen Darstellung des Religiösen im 20. Jahrhundert“. Daniel Hoffmann lebt seit 2015 in Köln.